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Strahlung – Unsichtbare Gefahr für unsere Gesundheit

Wir können sie nicht sehen, riechen oder schmecken. Trotz alledem ist sie in der heutigen Zeit allgegenwärtig und fast überall zu finden. Die Rede ist von Strahlung, die von elektronischen Geräten wie beispielsweise Mikrowellen, WLAN-Routern, schnurlosen Telefonen und Handys ausgeht. In Städten, aber auch in Dörfern, werden immer mehr Funkmasten installiert, die das Mobilfunknetz abdecken sollen. Wenn ihr durch eine Stadt geht, achtet einmal bewusst auf die Dächer der Gebäude. Ihr werdet feststellen, dass sich auf fast jedem dritten Gebäude ein Funkmast befindet. Über die Gefahr, die von elektronischen Geräten, insbesondere von Funkmasten, ausgeht, wird allerdings sehr selten berichtet, da auch hier wieder viel Geld im Spiel ist und die Industrie nicht daran interessiert ist, im Nachhinein alles zugunsten der Gesundheit rückgängig zu machen oder zu ändern. Bedingt durch einen Mangel an Informationen und Aufklärung über die schädliche Auswirkung von Strahlung auf unseren Körper, wissen die meisten Menschen nicht, welcher unsichtbaren Gefahr sie sich täglich aussetzen.

 

Die Wirkung von elektromagnetischer Strahlung auf unseren Körper

In Experimenten konnte nachgewiesen werden, dass die Strahlung trotz festgelegter Grenzwerte tief in unseren Körper eindringt und dort negative Prozesse in Gang setzt, die zu schwerwiegenden Krankheiten und Symptomen führen können.

So wird zum Beispiel die Bluthirnschranke unter dem Einfluss elektromagnetischer Strahlung geöffnet. Dadurch können Gift- und Schadstoffe sowie schädliche Eiweiße, die normalerweise diese Barriere nicht überschreiten können, das Hirngewebe erreichen und sich dort einlagern. Da wir heutzutage täglich mit Gift- und Schadstoffen in Kontakt kommen (siehe diesen Artikel), ist es nur eine Frage der Zeit, bis erste Nervenschädigungen eintreten. Solange die Bluthirnschranke durch die Strahlung, die letztendlich fast überall vorhanden ist, geöffnet bleibt, ist unser Gehirn diesen Stoffen schutzlos ausgeliefert. Warum treten denn in der heutigen Zeit so viele Hirn- und Nervenerkrankungen auf? Hier beißt sich die Katze in den Schwanz.

Die elektromagnetische Strahlung verändert außerdem die Gehirnfunktion. In Versuchen am Menschen wurde herausgefunden, dass sich die Gehirnaktivität signifikant verändert, wenn die Strahlenbelastung durch z.B. WLAN und Co. erhöht wird. Probanden wurden dafür in Autos gesetzt, die technologisch weit entwickelt sind, die also über WLAN, Bluetooth, Mobilfunk und GPS verfügen. Nach und nach wurden die genannten Funktionen im Auto aktiviert und miteinander kombiniert. Das bedeutet, dass die Personen, die im Auto saßen, währenddessen telefoniert, das Navigationssystem genutzt, MP3s über Bluetooth gehört und das WLAN verwendet haben. Die Probanden selbst spürten keinen Unterschied, die Werte der Hirnströme hingegen entwickelten sich in sehr gefährliche und höchst bedenkliche Bereiche. Ähnliche Gehirnaktivitäten können auch bei extremen Stresssituationen gemessen werden.

Weiterhin gibt es einen Zusammenhang zwischen elektromagnetischer Strahlung und Krebs, Depressionen, der Erhöhung von freien Radikalen im Körper, Unfruchtbarkeit, chronischer Müdigkeit und der Schwächung des Immunsystems.

 

Alles nur Panikmache?

Das können wir klar und deutlich verneinen. Ein erschreckendes Beispiel aus Amerika macht deutlich, wie groß die Gefahr ist, die zum Beispiel von hochfrequenten Funkmasten ausgeht. Auf dem Campus der San Diego State University wurde ein neuer Mobilfunkmast auf einem Gebäude installiert, in dem sich vorwiegend Studentenwohnungen und Büroräume befinden. Ganze sieben Personen – darunter Studenten und ein Professor – die in unmittelbarer Nähe zum Funkmast gelebt oder gearbeitet haben, sind an den Folgen von aggressiven Hirntumoren gestorben. Und dies ist kein Einzelfall. Es gibt Studien, in denen schon im Jahr 2004! bewiesen werden konnte, dass Personen, die in unmittelbarer Nähe von hochfrequenten Funkmasten wohnen oder arbeiten, bis zu dreimal häufiger und früher an Krebs sterben. Heutzutage sind die Funkmasten durch das ständig steigende Datenvolumen natürlich sehr viel leistungsstärker als früher. Was das für unsere Gesundheit bedeutet, kann sich jeder selbst ausmalen.

 

Schon einmal von Smartmeter gehört?

Smartmeter – dieses Gerät soll laut Regierung die Zukunft für die Digitalisierung unseres Stromnetzes sein. Es handelt sich dabei um einen „intelligenten“ Stromzähler, der den Analogen ersetzen wird. Ja genau – dies ist schon beschlossene Sache. Ab 2020 werden alle privaten Haushalte mit einem Jahresstromverbrauch von über 6.000 kWh in die Pflicht genommen. Bei einem Verbrauch von unter 6.000 kWh entscheidet allein der Messstellenbetreiber – sprich die lokalen Energieunternehmen – ob ein intelligenter Stromzähler installiert wird oder nicht.

Smartmeter kommunizieren einerseits mit den elektronischen Geräten im Haushalt und andrerseits mit dem Energieversorger, an den die gesammelten Daten über den Stromverbrauch übermittelt werden. Für beide Kommunikationswege werden Energieimpulse ausgesendet. Die Strahlenbelastung, die dabei entsteht, soll die Strahlung von Mobiltelefonen um das Hundertfache übersteigen.

Wer mehr zum Thema erfahren möchte, sollte sich einmal diesen amerikanischen Dokumentarfilm ansehen. In Amerika wurden Smartmeter schon vor einiger Zeit eingeführt. Jedoch gibt es immer mehr Proteste in der Bevölkerung, die erkannt hat, dass dieses Gerät aufgrund seiner elektromagnetischen Strahlung in höchstem Maße gesundheitsschädlich ist.

 

Wie kann ich mich vor elektromagnetischer Strahlung schützen?

Das Wichtigste zu aller erst: Werdet euch über die gesundheitlichen Risiken bewusst, informiert euch und handelt dementsprechend. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, die Strahlung in der Umgebung zu reduzieren. Es fängt mit ganz einfachen Dingen an:

  • Fahrt euren WLAN-Router vor dem Schlafengehen herunter und nutzt diesen nur, wenn ihr ihn wirklich benötigt – sprich ins Internet gehen wollt
  • Setzt auf kabelgebundene Geräte
  • Schaltet das Handy während des Autofahrens aus – ein Auto ist ein faradayscher Käfig, aus dem die Strahlung nicht entweichen kann
  • Haltet das Handy beim Verbindungsaufbau eines Telefonats nicht direkt an euer Ohr – in diesem Moment wird die meiste Strahlung abgegeben
  • In eurem Schlafzimmer sollten keine elektronischen Geräte wie z.B. Fernseher oder Radio stehen – das Schlafzimmer ist zum Schlafen und Erholen da
  • Schaltet euren Strom im Schlafzimmer ab, wenn ihr die Möglichkeit dazu habt und im Dunkeln gut sehen könnt – ansonsten hilft auch eine batteriebetriebene Taschenlampe
  • Geht, so oft es geht, in die Natur und schaltet dabei eure elektronischen Geräte wie zum Beispiel Handys und Tablets aus oder aktiviert den Flugmodus

Solltet ihr in unmittelbarer Nähe von Mobilfunkmasten wohnen, solltet ihr nicht in Panik verfallen. Wer nicht die Möglichkeit hat, umzuziehen, kann sich mit Unternehmen in Verbindung setzen,  die sich darauf spezialisiert haben, der elektromagnetischen Strahlung entgegenzuwirken. Unser Arzt hat uns das Unternehmen Swiss Harmony, das in der Schweiz ansässig ist, empfohlen. Weiterhin gibt es auch noch die Möglichkeit, Haus und Wohnung durch metallhaltige Putze und Farben abzuschirmen. Die von außen kommende Strahlung wird durch die Metalle (meist Silber und Edelstahl) reflektiert und zurückgeworfen.

Tobias

„Du bist deine eigene Grenze, erhebe dich darüber“ (Hafis)

Kommentare:

  • Benjamin Schoch
    31. Oktober 2019 um 4:25

    Gute Arbeit. Danke.

  • anne
    6. November 2019 um 15:45

    Das lesen nur leider zu Wenige! Könnt Ihr den Beitrag evtl. auf fb o. sonstwie teilen, damit noch mehr Menschen erreicht werden.
    Es gibt zwar bereits etliche Seiten, Wissenschaftler, Mediziner, die Vorträge halten + auch im Netz vertreten sind – ABER: Es reicht immer noch nicht aus, denn alsbald werden wir alle 5G haben + sind dann jeden Tag rundum verstrahlt.

    • Diana
      15. November 2019 um 12:27

      Hallo Anne,

      wir teilen auf Facebook regelmäßig Beiträge zu diesem und anderen Themen 🙂 Gerade bei diesem Thema haben wir aber die Erfahrung gemacht, dass sich viele unserer Mitmenschen davor verschließen. Diejenigen, die sich bereits damit beschäftigen oder bereit sind, sich dieser Problematik zu öffnen, finden dazu glücklicherweise genügend Infos – und das werden immer mehr 😉

      Liebe Grüße
      Diana

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