Top

Fluorid: Unser Alltagsgift Nr. 1

Was ist Fluorid und wo wird es verwendet?

Fluoride sind Fluorverbindungen mit dem Grundelement Fluor (F). Fluor ist ein Gas, das bei ca. -188 Grad in den flüssigen Zustand übergeht. Weitaus tiefere Temperaturen bewirken, dass die Flüssigkeit zu Kristallen erstarrt. Fluor ist das reaktivste Element überhaupt, d.h. es bindet sich sofort an andere Elemente. Aus diesem Grund kommt es in der freien Natur so gut wie nie in seiner elementarsten Form vor, sondern ist in unterschiedlichen Fluoriden oder Fluoridkomplexen gebunden. Als Beispiele für Fluoride sind Calciumfluorid und Natriumfluorid zu nennen.

Fluorid wird in unserem Alltag unter anderem in der Zahnmedizin zur Kariesprophylaxe eingesetzt. Jeder kennt die flüssige Substanz, die auf die Zähne aufgetragen wird, wenn Zähne von Karies befallen sind oder das Zahnfleisch am Zahnhals entzündet ist. Fluorid ist ebenso Bestandteil von Zahnpasten sowie weiteren Mitteln, die zur Mundhygiene eingesetzt werden.

In vielen pflanzlichen und tierischen Lebensmitteln ist Fluorid bereits von Natur aus in geringer Konzentration enthalten – bestimmten  Produkten wie z.B. diversen Speisesalz-Arten, Fertigprodukten, Medikamenten und Nahrungsergänzungsmitteln wird es jedoch auch künstlich hinzugefügt.

Ist Fluorid giftig?

Fluor ist eine der giftigsten Substanzen überhaupt und wirkt zudem sehr stark ätzend. Wann und wo immer mit diesem Element gearbeitet wird, müssen spezielle Sicherheitsvorkehrungen getroffen werden, denn eine akute Fluorvergiftung führt zu schrecklichen Symptomen und oft zum Tod. Nun ist Fluorid nicht gleich Fluor. Wie oben schon beschrieben, ist Fluor das Grundelement von Fluorid, es liegt also in gebundener Form vor. Dennoch warnen Kritiker und einige Ärzte vor der erhöhten täglichen Fluorid-Zufuhr. Es gelangt immer ein kleiner Teil vom Grundelement Fluor in unseren Körper und kann dort auf kurze oder lange Sicht die Gesundheit schädigen und zu diversen Problemen und Krankheiten führen.


Mögliche Auswirkungen der täglich erhöhten Einnahme von Fluorid

Die täglich erhöhte Zufuhr von Fluorid hat verschiedene Auswirkungen auf den Körper. Fluorid kann das Gehirn negativ beeinflussen sowie den Intelligenzquotienten vermindern. Es steht im Verdacht, Krebs auszulösen, Osteoporose zu begünstigen und den Alterungsprozess zu beschleunigen. Fluorid hemmt zudem Enzyme, die für den körpereigenen Stoffwechsel enorm wichtig sind. Auch die Zirbeldrüse, ein kleines Organ im Gehirn, leidet besonders unter dem Einfluss von Fluorid. Sie verkalkt regelrecht und kann dadurch in ihren Funktionen beschränkt sein. Bei Personen mit Amalgamfüllungen im Mund besteht die Gefahr, dass durch Fluorid chemische Reaktionen ausgelöst werden, die eine vermehrte Freisetzung des giftigen Quecksilbers begünstigen.

Welche Alternativen gibt es?

Da Fluorid kein essentielles Spurenelement ist, können wir auch sehr gut ohne leben. Deshalb stellen wir euch hier ein paar Alternativen vor, um die tägliche Zufuhr von Fluorid verringern zu können.

Zahnpflegemittel

Im Bereich der Zahnpflegemittel hat sich mittlerweile einiges getan. So findet man in gut sortierten Bio-Märkten à la denn’s oder Alnatura, aber auch schon in einigen Drogerieketten bereits Zahnpasten unterschiedlicher Hersteller, die kein Fluorid mehr enthalten. Natürlich können diese auch alle online bezogen werden. Um hier zwei Beispiele zu nennen:

Wir selbst nutzen die Zahnpasta von Lavera, da diese einen sehr guten Reinigungseffekt erzielt und uns auch geschmacklich super gefällt. Hier kann sich natürlich jeder selbst ein Bild von den jeweiligen Herstellern machen, um seine favorisierte Zahnpasta zu finden.

Kleine Anmerkung: Anfangs mag der Geschmack dieser Zahnpasten etwas gewöhnungsbedürftig sein, da viele leicht salzig schmecken. Der Grund dafür ist, dass kleine Salzkristalle als Putzkörper dienen.

Wasser

Wer seinen Flüssigkeitsbedarf über Wasser deckt, was grundsätzlich empfehlenswert ist, sollte darauf achten, das richtige Wasser zu trinken, denn in vielen gängigen Mineralwässern ist Fluorid in unterschiedlichen Konzentrationen enthalten.

Hier bieten sich vorzugsweise sogenannte Bio-Wässer an. Diese enthalten reines Berg-Quellwasser, das unter Berücksichtigung der Hygienevorschriften, direkt und ohne weiteren Verarbeitungsschritt, abgefüllt wird. Es handelt sich sozusagen um reines naturbelassenes Wasser. Diese Wässer können in Bio-Märkten, aber auch in großen, gut sortierten Supermärkten wie beispielsweise Edeka erworben werden. Um hier zwei Beispiele zu nennen:

  • Lauretana – Fluoridgehalt: nicht nachweisbar
  • Plose – Fluoridgehalt: < 0,1 mg/l

Der große Nachteil an diesen Wässern ist, dass sie sehr teuer sind. Wer sich dies auf Dauer nicht leisten kann oder will, kann immer noch auf die Inhaltslisten anderer Mineralwässer achten, um einen zu hohen Fluoridgehalt auszuschließen. Dabei ist folgendes zu beachten: Die Hersteller sind nicht verpflichtet eine Angabe des Fluoridgehalts zu machen, wenn dieser unter 1,5 mg/l liegt. Enthält ein Mineralwasser mehr als 1,5 mg/l muss ein Warnhinweis aufgedruckt sein: „Enthält mehr als 1,5 mg/l Fluorid: Für Säuglinge und Kinder unter sieben Jahren nicht zum regelmäßigen Verzehr geeignet“.

Speisesalz

Speisesalz zu ersetzen ist einfach und unkompliziert. Es gibt diverse Hersteller, die kein Fluorid zusetzen. In Supermärkten, Bio-Märkten oder Reformhäusern kann das Salz bezogen werden. Um hier zwei Beispiele zu nennen:

Allgemein

Zusätzlich hinzugefügtes Fluorid muss immer auf der Inhaltsstoffliste deklariert sein. So lässt sich leicht erkennen, welche Produkte betroffen sind.

Fazit

Fluorid ist kein essentielles Spurenelement, das unser Körper zum Leben braucht. Daher stellt sich die Frage, warum es so vielen Produkten künstlich zugesetzt wird. Der Wissenschaft ist schon lange bekannt, dass Fluor, das Grundelement von Fluorid, hochgiftig ist. Auch wenn wir es uns täglich nur in geringen Mengen zuführen: Gift bleibt Gift.

Von Seiten der Industrie sowie vielen Ärzten und Zahnärzten wird diese Problematik meist verharmlost mit der Argumentation, dass es keine Beweise für die Gefährlichkeit einer geringen dauerhaften Zufuhr von Fluorid gäbe.

Letztendlich ist und bleibt es ein umstrittenes Thema. Jeder sollte sich selbst intensiver mit der Materie befassen, um danach eine Entscheidung treffen zu können. Wer seine Gesundheit steigern möchte, wird um diesen Schritt nicht herum kommen.


Quellen

Internet:

  • CHEMIE.DE Information Service GmbH. Fluor. Kein Datum. http://www.chemie.de/lexikon/Fluor.html
  • CHEMIE.DE Information Service GmbH. Fluoride. Kein Datum. http://www.chemie.de/lexikon/Fluoride.html
  • Harvard T.H. Chan School of Public Health. Impact of fluoride on neurological development in children. 25. Juli 2012. https://www.hsph.harvard.edu/news/features/fluoride-childrens-health-grandjean-choi
  • Fluoride Action Network. Study Tracker. Kein Datum. http://fluoridealert.org/studytracker
  • Dr. med. dent. Wolf Brockhausen. Fluor – Fluoride. Kein Datum. http://www.mensch-und-zahn.de/40857/40920.html
  • Bundesverband der Verbraucherzentralen und Verbraucherverbände – Verbraucherzentrale Bundesverband e.V. (vzbv). Fluorid-Zusatz. 28. Juli 2015. http://www.lebensmittelklarheit.de/forum/fluor-zusatz

Bücher:

  • Mutter, J. (2012). Lass dich nicht vergiften!: Warum uns Schadstoffe chronisch krank machen und wie wir ihnen entkommen. München: Gräfe und Unzer Verlag GmbH.
Tobias

„Du bist deine eigene Grenze, erhebe dich darüber“ (Hafis)

Keine Kommentare

Schreibe einen Kommentar