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Maca, das peruanische Multitalent

Was ist Maca?

Maca ist eine Wurzel, die traditionell in den peruanischen Anden auf über 4000 Höhenmetern angebaut wird. Dieser Höhe und den dort herrschenden klimatischen Bedingungen sind die Widerstandkraft, die enorme Nährstoffdichte und die heilende Wirkung der Maca-Wurzel vorwiegend zu verdanken.

Ich glaube, ich bin auf instagram irgendwann einmal über Maca gestolpert und konnte mir zu diesem Zeitpunkt noch nicht allzu viel darunter vorstellen. Als großer Fan der peruanischen Kultur habe ich dann aber angefangen, zu recherchieren, und was soll ich sagen: Mir wurde klar, dass Maca ein ganz außergewöhnliches Superfood ist, das vielseitig eingesetzt und bei unterschiedlichen Beschwerden als natürliches Heilmittel genutzt werden kann. Das Wissen, das ich mir über Maca aneignen konnte, möchte ich euch natürlich nicht vorenthalten, daher kommen hier ein paar Fakten zu der peruanischen Superwurzel.

 

Wirkung von Maca

1. Maca wirkt ausgleichend auf den gesamten Organismus

Insbesondere in Lebensphasen, die uns viel Energie abverlangen, sollte Maca das Mittel erster Wahl sein und künstlichen Präparaten der Pharma-Industrie vorgezogen werden. Maca ist laut indischer Heilkunde ein „Rasayana“, was bedeutet, dass es harmonisierend auf sämtliche Störungen im Organismus wirkt und dem Körper dabei hilft, sich an schwierige Bedingungen anzupassen.

2. Maca reguliert den weiblichen Hormonhaushalt

Für alle Frauen, die unter hormonellen Störungen (z.B. nach dem Absetzen der Pille) oder hormonell bedingten Beschwerden (z.B. in den Wechseljahren) leiden, kann Maca eine sinnvolle Ergänzung der täglichen Ernährung sein. Bei regelmäßiger Einnahme wirkt das Adaptogen Maca durch die enthaltenen Glucosinolate hormonell ausgleichend.

3. Maca gleicht psychische Ungleichgewichte aus

Als Wurzel hat Maca erdende Eigenschaften, die uns zu innerer Ruhe verhelfen können. Darüber hinaus senkt es den Cortisol-Spiegel und wirkt damit aktiv gegen den Gesundheitskiller Stress. Die in der Pflanze enthaltenen psychoaktiven Substanzen können zudem das Gemüt  erhellen und so im Kampf gegen Depressionen und Ängste hilfreich sein.

4. Maca stärkt die Fruchtbarkeit und wirkt als natürliches Aphrodisiakum

Die Maca-Wurzel hilft bei Erektionsstörungen, trägt allgemein zu einer stärkeren sexuellen Lust bei und erhöht die Fruchtbarkeit beider Geschlechter. Ein Libidoverlust, der beispielsweise durch die Einnahme von Antidepressiva ausgelöst wurde, kann durch die Gabe von Maca gemindert werden.

5. Maca ist ein vitalisierendes Nährstoffwunder

Antioxidantien, Protein, Omega-3-Fettsäuren, Calcium, Kalium, Magnesium, Zink, Eisen, Mangan, Bor, Selen, Jod, Kupfer, Vitamin B2, B5 und C, Niacin, Mineralien, sekundäre Pflanzenstoffe…ihr seht: Die Wunderknolle Maca hat unserem Körper Unmengen an Nährstoffen zu bieten und kann daher ideal als gesunde Energiequelle genutzt werden. Schwarzes Maca soll sogar in Muskelaufbau-Präparaten zum Einsatz kommen, da es die Muskelbildung fördert. Auch unsere Ausdauer soll durch die Einnahme des nährstoffreichen Maca profitieren.

6. Maca stärkt Gedächtnis und Leistungsvermögen

Insbesondere schwarzes Maca, das den höchsten Anteil an Macamiden enthält, ist aus verschiedenen Studien dafür bekannt, die Gedächtnis- und Lernleistung zu verbessern und das Leistungsvermögen allgemein zu steigern.

 

Gibt es Nebenwirkungen?

Obwohl ich selbst von der Wunderwurzel sehr überzeugt bin und eigentlich jedem ihre Einnahme gerne ans Herz legen würde, so ist in einigen Fällen doch Vorsicht geboten: Wer künstliches Östrogen einnimmt, sollte die Einnahme von Maca vorher unbedingt medizinisch absichern lassen, gleiches gilt für Personen mit einer Schilddrüsenfehlfunktion (Ober- oder Unterfunktion). Wer unter einem Jod-Mangel leidet, kann ebenfalls Probleme bekommen, da sich das Risiko für einen Kropf durch die Einnahme von Maca erhöhen kann. Grundsätzlich gilt: Wer gesundheitliche Probleme hat oder generell unsicher ist, ob Maca für ihn geeignet ist, sollte unbedingt ärztlichen Rat einholen, bevor er es konsumiert.

 

Meine Erfahrungen und Tipps

Maca gibt es in unterschiedlichen Varianten, sodass so ziemlich alle Präferenzen abgedeckt werden können: Es ist in flüssiger Form, als Kapseln und als Pulver (hierbei handelt es sich um die getrocknete Maca-Wurzel) erhältlich. Ihr könnt die Superwurzel im Bioladen, in Reformhäusern oder im Internet erwerben (hier ist jedoch auf gute Qualität zu achten).

Ich habe bisher nur dieses Maca-Pulver probiert und bin damit sehr zufrieden. Den Geschmack würde ich als erdig-süß beschreiben, was für mich zunächst sehr gewöhnungsbedürftig war. Pur mag ich es auch heute noch nicht so gerne; man schmeckt es aber kaum, wenn man es beispielsweise mit (veganem) Joghurt, Porridge oder Smoothies vermischt. Ich würde dazu raten, zunächst mit einer geringen Dosierung zu starten und zu beobachten, ob und welche Auswirkungen auf den Körper ihr feststellen könnt. Sollten unerwünschte Effekte auftreten, könnt und solltet ihr entweder die Einnahme abbrechen oder mit einem ganzheitlich orientierten Arzt oder Heilpraktiker darüber sprechen, wie weiter vorzugehen ist.

Ich habe bislang hauptsächlich den vitalisierenden und ausgleichenden Effekt der Maca-Wurzel festgestellt und freue mich darüber sehr. Inzwischen nehme ich das Pulver nicht mehr ganz so regelmäßig ein, doch zwischendurch kommt es immer mal wieder zum Einsatz 🙂

Habt ihr bereits Erfahrungen mit Maca sammeln können?

Diana

„What you seek is seeking you“ (Rumi)

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