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Ist der Wachmacher Kaffee ungesund?

Ist Kaffee ungesund? Eine Frage, dich mich als Kaffee-Liebhaberin lange beschäftigt hat und das auch heute noch tut. Fakt ist: Mehr als 70% der Erwachsenen trinken regelmäßig Kaffee. Am Morgen dient er als zuverlässiger Wachmacher, er bringt uns durch lange Vormittage im Büro, dient nach dem Mittagessen als „Absacker“ und auch am Nachmittag hält er uns bei Laune. Ob der ständige Kaffeekonsum gut für uns ist, hinterfragen die meisten von uns dabei kaum – wieso auch? Es ist einfach normal, dass wir Kaffee trinken. Wie so oft übernehmen wir auch hier ganz selbstverständlich das Verhalten der Gesellschaft und unserer Familie und Freunde. Was schon immer so war, kann ja nicht schlecht sein. Oder?

Setzt man sich etwas genauer mit dem Thema auseinander, fallen ein paar Eigenschaften des Kaffees schon unangenehm auf:

Kaffee hat Suchtpotenzial

Wer für gewöhnlich mehrere Tassen Kaffee am Tag trinkt (oft genügt hier schon eine Menge von 2 bis 3 Tassen pro Tag), der wird einen einzigen Tag, an dem er keinen Kaffee bekommt, nur schwer überstehen. Der Kaffee ist dann sozusagen zu einer Grundvoraussetzung geworden, um überhaupt funktionieren zu können, womit in solchen Fällen tatsächlich von einer Sucht gesprochen werden kann. Normalerweise ist unser Körper leistungsfähig, ohne dass er durch ein stimulierendes Getränk wie Kaffee künstlich aufgeputscht werden muss. Dass dieser (eigentlich ganz natürliche) Zustand ohne die tägliche Tasse Kaffee  kaum noch erreicht werden kann, finde ich wirklich kurios. Dies sollte Grund genug sein, den exzessiven Genuss von Kaffee kritisch zu hinterfragen.


Kaffee ist ein schlechter Säurebildner

Hier habe ich schon darüber geschrieben, inwieweit die Übersäuerung unseres Körpers eine ernsthafte Gefahr für unsere Gesundheit darstellt. Kaffee wirkt stark säurebildend und kann somit dazu beitragen, dass unterschiedliche Funktionen unseres Körpers, z.B. aufgrund des aus einer Übersäuerung resultierenden Mangels an wichtigen Mineralien, in Mitleidenschaft gezogen werden. Definitiv ein Argument dafür, dass Kaffee als ungesund einzustufen ist!

Kaffee macht nervös

Auch auf hormoneller Ebene wirkt Kaffee sich eher ungesund aus: Trinken wir Kaffee, versetzen wir unseren Körper in eine Stresssituation, da das Trinken von Kaffee dazu führt, dass vermehrt Adrenalin und Noradrenalin ausgeschüttet werden. Auch Schlafstörungen, nervöse Unruhezustände und Angststörungen können durch den übermäßigen Genuss von Kaffee begünstigt werden. Falls eine Neigung zu solchen Auffälligkeiten besteht, sollte der Kaffeekonsum unbedingt eingedämmt oder ganz aufgegeben werden, um die bereits bestehenden Probleme nicht noch zu verschlimmern.

Die energetische Wirkung von Kaffee

Auch auf dieser Ebene spielt Kaffee eine zentrale Rolle, da er energetisch sehr dicht ist und, wie alle anderen Suchtmittel auch, unser Schwingungsniveau herabsetzen kann. Grundsätzlich sollten wir immer bestrebt sein, unsere Schwingungsfrequenz zu erhöhen bzw. diese auf einem hohen Niveau zu halten. Das ist z.B. durch positives Gedankengut und Optimismus, Nächstenliebe, tiefes Urvertrauen und die Aufnahme energetisch lichter Nahrungsmittel möglich. Hierdurch wird die körperliche, seelische und geistige Gesundheit sehr positiv beeinflusst.

Die Sucht nach Kaffee kann darüber hinaus auch noch nach unserem Tod negative Folgen für uns haben: Wer sich in diesem Leben dem exzessiven Genuss von Suchtmitteln hingibt und auf diese partout nicht verzichten kann, wird sich auch nach dem Tod kaum von seiner Sucht loslösen können – er hängt dann in der astralen Welt möglicherweise noch so stark in seinem Suchtverhalten fest, dass es ihm schwerfallen wird, seinen Weg weiterzugehen.

Auf Kaffee verzichten: Sanfte Alternativen

Wer nun neugierig geworden ist und versuchen möchte, sich den Kaffeekonsum abzugewöhnen, der sei vorgewarnt: In den ersten Tagen, an denen man auf Kaffee verzichtet, kann es durchaus zu Entzugserscheinungen wie Müdigkeit, Abgeschlagenheit, Kopfschmerzen, schlechter Laune sowie zu Verdauungsproblemen kommen. Es lohnt sich aber, diese Phase durchzustehen, um sich danach gut und energievoll fühlen zu können, ohne hierfür auf das schwarze Gebräu angewiesen zu sein.

Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass der Verzicht auf Kaffee alles andere als einfach ist. Glücklicherweise stehen uns einige Optionen zur Verfügung, die den Umstieg auf ein Leben ohne Kaffee etwas einfacher machen. Mir haben die folgenden Alternativen sehr gut dabei geholfen, das Verlangen nach Kaffee zu dämpfen:

  • Grüntee (Sorte Bancha)
  • Selbstgemachte heiße Schokolade
  • Kurkuma-Tee (z.B. von Yogi Tea)
  • Kurkuma Latte (Goldene Milch)
  • Gewürztee (Chai) mit pflanzlicher Milch
  • Heißes Wasser mit Zitronensaft
  • Frischer Ingwertee

All diese Alternativen bewirken ähnlich wie Kaffee, dass wir uns vital und energiereich fühlen, haben aber den Vorteil, dass sie ganz ohne negative Auswirkungen auf unseren Körper und Geist auskommen.


Diana

„What you seek is seeking you“ (Rumi)

Kommentare:

  • Schlafonaut
    1. Februar 2018 um 11:56

    Super Artikel, der mich bestätigt, warum ich meinen Kaffeekonsum aktuell auf 1 Tasse am Morgen reduziert habe.
    Was mich, neben den von euch erwähnten Gründen dazu animiert hat: Die Auswirkungen auf den Schlaf. Neueste Studien haben ergeben, dass Koffein (also sind da leider auch die Kaffee-Alternativen nichts) bis zu 6 Stunden nach dem Konsum negativ für das Einschlafen sein kann. Wenn man sich etwas intensiver damit beschäftigt, wie Koffein in unserem Körper wirkt (Adenosin und Co.), sollte die letzte Tasse Kaffee besser spätestens gegen 16 Uhr getrunken werden.

    Ich setze meine Grenze noch etwas früher, schadet ja nicht. So ganz drauf verzichten kann ich noch nicht, dafür schmeckt es einfach auch gut und gegen eine Tasse am Tag ist auch aus Sicht des Schlafs nichts einzuwenden.

    Viele Grüße, Fabian

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